Elementor & DSGVO: der Leitfaden für deine Website
Elementor und DSGVO passen zusammen, wenn deine Website keine personenbezogenen Daten ohne Rechtsgrundlage an Dritte weitergibt. Elementor selbst ist dabei weder das Problem noch die Lösung. Entscheidend ist, welche Dienste du einbindest, ob sie erst nach einer Einwilligung laden und ob du mit allen Dienstleistern die nötigen Verträge hast.
In diesem Leitfaden sammeln wir, was wir aus über 100 Elementor-Projekten zum Thema Datenschutz wissen. Aus Umsetzungssicht, verständlich erklärt und ohne Panikmache. Jedes Thema hat einen eigenen Artikel mit Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Die drei Grundprinzipien für Elementor und DSGVO
Fast jede Datenschutz-Frage bei Elementor lässt sich auf drei Prinzipien zurückführen:
- Wissen, was lädt. Jeder Dienst, der von einem fremden Server lädt, überträgt mindestens die IP-Adresse des Besuchers. Du musst wissen, welche Dienste das auf deiner Website sind.
- Erst fragen, dann laden. Alles, was nicht technisch notwendig ist, darf erst nach aktiver Zustimmung laden. Ein Banner, das nur informiert, reicht nicht.
- Verträge und Transparenz. Mit jedem Dienstleister, der Daten für dich verarbeitet, brauchst du einen AV-Vertrag. Und die Datenschutzerklärung muss genau die Dienste beschreiben, die du nutzt.
Wer diese drei Punkte sauber umsetzt, hat den größten Teil erledigt.
Die Themen dieses Leitfadens
Ist Elementor DSGVO-konform?
Die kurze Antwort: Ja, aber nicht automatisch. Der Artikel erklärt, warum die Frage nach dem Tool zu kurz greift, und zeigt die fünf Fallstricke, die wir in Projekten am häufigsten finden. Inklusive Selbsttest im Browser. → Ist Elementor DSGVO-konform?
Google Fonts und externe Dienste
Google Fonts von Google-Servern, eingebettete YouTube-Videos und Google Maps sind die Klassiker unter den Datenschutz-Problemen. Die Anleitung zeigt, wie du Schriften lokal lädst und Einbettungen erst nach Einwilligung zeigst. → Google Fonts & externe Dienste DSGVO-konform einbinden
Formulare
Kontaktformulare verarbeiten personenbezogene Daten, und die eigentlichen Fragen stecken hinter dem Absenden-Button: Wohin gehen die Daten, wer speichert sie, wie schützt du dich vor Spam ohne Google? → Elementor-Formulare datenschutzkonform aufsetzen
Consent-Tools im Vergleich
Ein funktionierendes Consent-Management ist bei den meisten Websites der wichtigste Datenschutz-Punkt. Wir vergleichen vier gängige Tools nach Kriterien, die für Elementor-Websites zählen. → Consent-Tools für Elementor im Vergleich
Häufige Fragen
Von „Kann ich das Elementor-Popup als Cookie-Banner nutzen?“ bis „Wie oft sollte ich den Datenschutz prüfen?“: kurze Antworten auf die Fragen, die uns in Projekten am häufigsten gestellt werden. → Elementor & DSGVO: die häufigsten Fragen
Wo du am besten anfängst
- Selbsttest im Browser: Herausfinden, was vor der Einwilligung lädt.
- Consent-Management: Sicherstellen, dass Analytics und andere Dienste wirklich blockiert werden. Das ist der häufigste Fehler.
- Schriften und Einbettungen: Google Fonts lokal laden, YouTube und Maps hinter die Einwilligung.
- Formulare: Datenflüsse klären, AV-Verträge abschließen, Spam-Schutz prüfen.
- Datenschutzerklärung: an den tatsächlichen Stand anpassen.
Weniger Dienste, weniger Risiko
Der einfachste Weg zu einer datenschutzfreundlichen Website ist, gar nicht erst viele externe Dienste einzubinden. Jedes zusätzliche Plugin und jeder externe Dienst ist ein weiterer Datenfluss, ein weiterer Vertrag und eine weitere Stelle, die nach einem Update anders funktionieren kann.
Deshalb bauen wir Elementor-Websites bewusst schlank: auf Basis des Hello Themes, mit wenigen, gut gewählten Plugins und sauber dokumentiert. Das macht die Website nicht nur datenschutzfreundlicher, sondern auch schneller und leichter zu pflegen. Und du kannst sie nach der Übergabe selbst weiterführen, ohne für jede Kleinigkeit eine Agentur zu brauchen. Mehr dazu auf Elementor für Unternehmen.
Du willst wissen, wo deine Website steht? Wir prüfen sie und sagen dir offen, was zu tun ist und was nicht.
Hinweis: Die Inhalte in diesem Leitfaden erklären die technische Umsetzung und sind keine Rechtsberatung.